Dem Rennen um eine erfolgreiche Fachhandelsvermarktung tritt ein weiterer Kandidat bei. Röhr, Hersteller von Wohnmöbeln für Kinder und Jugendliche sowie von Büromöbeln, konzentrierte seinen Vertrieb bislang ausschließlich auf den Möbelfach- und Versandhandel. Mit der Vorstellung der neuen Produktreihe „röhr office“ auf der kommenden Orgatec drängt das Unternehmen in den schon jetzt hart umkämpften Bürofachhandel.
Röhr will sich damit neue Märkte neben seinen bisherigen Vertriebswegen erschließen. „Als Newcomer im Bürofachhandel reicht es nicht, anders zu sein als die Wettbewerber“, sagt Marketingleiter Axel Lemmer. „Wir müssen einfach besser sein.“ Besser bedeutet für Röhr, sich an seiner Flexibilität und dem Design seiner Möbel messen zu lassen. „Von Endkunden und Vertriebspartnern im Bürofachhandel gleichermaßen“, sagt Lemmer.
Röhr setzt in der neuen Produktlinie auf hochwertige Möbel, die zu marktgerecheten Preisen angeboten werden. Die „röhr office“-Kollektion wird in zahlreichen Variationsmöglichkeiten in Oberfläche, Korpus und Griff erhältlich sein. Flexibilität will Röhr auch mit einer kurzen Lieferzeit von nur 72 Stunden für Schnellliefermöbel zeigen. Eine Mindestabnahmemenge gibt es nicht, auch Einzelteile liefert das Unternehmen binnen kurzer Zeit.
Welchen Platz das Unternehmen zukünftig im umkämpften Office-Markt einnehmen wird bleibt abzuwarten. Röhr jedenfalls sieht den neuen Vertriebskanal als Ergänzung zu den bisherigen Absatzwegen, nicht als interne Konkurrenz. „Wir nehmen unserem Geschäft im Möbeleinzelhandel damit nichts weg“, betont Lemmer. „Im Gegenteil: Erfolge im Projektgeschäft stärken unsere Kompetenz bei der Produktentwicklung und in der ganzheitlichen Planung. Davon werden auch unsere bisherigen Partner profitieren.“ Wie sich die Newcomer gegen die externe Konkurrenz durchsetzen werden, wird die Zukunft zeigen.